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2016-10-28 14:00:00

Audis Weg zum Titel – Teil 1

  • Nico Müller and Edoardo Mortara
  • Edoardo Mortara and Hans-Jürgen Abt
  • Jamie Green

In der Saison 2015 absolvierten sie die meisten Führungsrunden, ergatterten sich die meisten Pole-Positions und feierten zehn Siege in 18 Rennen – ein Titel blieb Audi dennoch vergönnt. 2016 knüpften die achte Piloten nahezu nahtlos an die Leistungen des Vorjahres an und wurden diesmal auch dafür belohnt. Nach hartem Kampf ging der Fahrertitel zwar an die Konkurrenz aus München, in Hersteller- und Teamwertung ging jedoch Audi als Sieger hervor. Dabei sah es lange so aus, als würde die Konkurrenz auch in diesen Entscheidungen am Ende die Nase vorn haben. Der steinige Weg zu Team- und Herstellertitel im ersten Teil unserer Zusammenfassung behandelt die Rennen eins bis zehn.

Hockenheim-Auftakt: Es war zunächst nahezu ein Start nach Maß: Edoardo Mortara gewann das Auftaktrennen und Audi sammelte durch die Top-Ten-Platzierungen von Nico Müller (Platz 3), Mattias Ekström (Platz 9) und Miguel Molina (Platz 10) mehr Punkte als die Konkurrenz. Der Sonntag jedoch verlief alles andere als nach Plan. Müller sorgte als Siebter für das beste Audi-Resultat, Mike Rockenfeller schaffte es als Zehnter in die Punkte. Das Audi Sport Team Abt Sportsline – mit Mortara und Ekström – ging nach 27 Punkten zum Auftakt am Sonntag leer aus. „Nach dem guten Auftakt am Samstag hätten wir uns heute natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht“, sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport nach dem zweiten Rennen am Sonntag. „Leider waren wir heute im Qualifying zu langsam. Wenn das beste Auto auf Startplatz elf steht, wird es schwierig.“
Herstellerwertung nach zwei Rennen: 1. Mercedes-AMG, 87 Punkte; 2. BMW, 65 Punkte; 3. Audi, 50 Punkte
Teamwertung nach zwei Rennen: 1. Mercedes-AMG Team HWA I (Di Resta/Götz), 37 Punkte; 2. Mercedes-AMG Team HWA II (Wickens/Juncadella), 28 Punkte; 3. BMW Team RBM (Blomqvist/Martin) und Das Audi Sport Team Abt Sportsline (Mortara/Ekström), beide 27 Punkte

Spielberg: Die BMW waren in der österreichischen Alpenkulisse nur schwer zu schlagen. Audi versuchte jedoch mit allen Mittel dagegenzuhalten, was am Ende auch belohnt wurde. Edoardo Mortara fuhr am Samstag als Dritter aufs Podium, während Adrien Tambay (Platz 8) und Nico Müller (Platz 10) ebenfalls in den Punkte-Rängen ins Ziel kamen. Am Sonntag lief es noch besser. Mattias Ekström sammelte als Zweiter satte Punkte für Audi und das Team Abt Sportsline, Jamie Green fuhr auf Platz drei, Mike Rockenfeller auf Platz acht und Timo Schieder auf Rang zehn. „Natürlich hätten wir in Spielberg gerne gewonnen. Aber man muss anerkennen, dass BMW hier sehr stark war. Von daher glaube ich, dass wir mit drei von sechs möglichen Podiumsplatzierungen im Grunde genommen zufrieden sein dürfen“, bilanzierte Dieter Gass.
Herstellerwertung nach vier Rennen: 1. BMW, 203 Punkte; 2. Audi, 108 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 93 Punkte
Teamwertung nach vier Rennen: 1. BMW Team RMG (Wittmann/Glock), 72 Punkte; 2. BMW Team RBM, 71 Punkte, 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 60 Punkte

Lausitzring: Mercedes-AMG und BMW hatten zuvor jeweils ein Wochenende dominieren können. Die Lausitz verließ nun Audi als erfolreichster Hersteller – von Dominanz konnte jedoch keine Rede sein. Nach dem dürftigen Abschneiden in Spielberg lieferte die Mercedes-AMG-Truppe ebenfalls eine starke Vorstellung und holte insgesamt nur drei Punkte weniger als die Ingolstädter. Die bejubelten am Samstag den Doppelsieg von Miguel Molina und Jamie Green sowie die Top-Ten-Platzierungen von Mattias Ekström (Platz 6), Edoardo Mortara (Platz 8) und Nico Müller (Platz 10). Am Sonntag fuhr Ekström auf Platz zwei und spülte somit an diesem Wochenende satte 26 Zähler auf das Konto des Teams Abt Sportsline. Jamie Green kam als Vierter und Nico Müller als Achter ins Ziel.
Herstellerwertung nach sechs Rennen: 1. BMW, 228 Punkte; 2. Audi, 198 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 180 Punkte
Teamwertung nach sechs Rennen: 1. BMW Team RMG, 93 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 90 Punkte; 3. BMW Team RBM, 73 Punkte

Norisring: Edoardo Mortara siegt am Samstag, Nico Müller am Sonntag. Audi hatte auf dem Stadtkurs jede Menge Grund zu feiern, waren es doch die ersten Heimerfolge seit Laurent Aiello im Jahr 2002 im Abt-TT triumphierte. Mannschaftlich geschlossener präsentierten sich jedoch die BMW in den Punkten, holten auf dem Norisring vier Punkte mehr als die Ingolstädter und behaupteten die Führung in der Herstellerwertung. Während die Ausbeute mit Jamie Green (Platz 2) und Adrien Tambay (Platz 7) noch recht üppig ausfiel, schaffte es am Sonntag neben Müller nur noch Mortara in die Punkte. Mit seinem Sieg und einem achten Platz sorgte er jedoch im Alleingang dafür, dass sein Team Abt Sportsline auf den ersten Platz der Teamwertung kletterte.
Herstellerwertung nach acht Rennen: 1. BMW, 310 Punkte; 2. Audi, 276 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 222 Punkte
Teamwertung nach acht Rennen: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 119 Punkte; 2. BMW Team RMG, 115 Punkte; 3. BMW Team RBM, 114 Punkte

Zandvoort: Auch in den niederländischen Dünen blieb es dabei – Audi präsentierte sich stark, aber nicht dominant. Der Abstand zu BMW schmolz am fünften in de Herstellerwertung zwar erneut ein wenig zusammen, doch in der Teamwertung waren die Ingolstädter den Spitzenrang wieder los. Für die meisten Audi-Punkte sorgte Jamie Green, der nach dem vierten Platz am Samstag im zehnten Rennen des Jahres zum Sieg fuhr. Mattias Ekström fuhr ebenfalls zweimal unter die Top-Ten, wurde am Samstag und Sonntag Siebter. Edoardo Mortara (Platz 3) und Nico Müller (Platz 5) komplettierten einen starken Gesamtauftritt im zweiten Rennen von Zandvoort.
Herstellerwertung nach zehn Rennen: 1. BMW, 358 Punkte; 2. Audi, 348 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 304 Punkte
Teamwertung nach zehn Rennen: 1. BMW Team RMG, 153 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 146 Punkte; 3. BMW Team RBM, 116 Punkte

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