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2016-10-28 14:15:00

Audis Weg zum Titel – Teil 2

  • In Budapest machte Audi den entscheidenden Schritt
  • In Budapest machte Audi den entscheidenden Schritt

In der Saison 2015 absolvierten sie die meisten Führungsrunden, ergatterten sich die meisten Pole-Positions und feierten zehn Siege in 18 Rennen – ein Titel blieb Audi dennoch vergönnt. 2016 knüpften die acht Piloten nahezu nahtlos an die Leistungen des Vorjahres an und wurden diesmal auch dafür belohnt. Nach hartem Kampf ging der Fahrertitel zwar an die Konkurrenz aus München, in Hersteller- und Teamwertung ging jedoch Audi als Sieger hervor. Dabei sah es lange so aus, als würde die Konkurrenz auch in diesen Entscheidungen am Ende die Nase vorn haben. Der steinige Weg zu Team- und Herstellertitel im zweiten Teil unserer Zusammenfassung behandelt die Rennen elf bis 18.

Audis Weg zum Titel – Teil 1 

Moskau: Auf dem Moscow Raceway musste Audi einen Rückschlag im Kampf um die Herstellerwertung hinnehmen – am Samstag dominierte Mercedes-AMG im Regen, am trockenen Sonntag drückte BMW dem Rennen seinen Stempel auf. Da aber sowohl Edoardo Mortara (Samstag, Platz 8/Sonntag, Platz 6) als Auch Mattias Ekström (Samstag Platz 5/Sonntag Platz 9) in beiden Rennen punkteten, verlor das Team Abt Sporstline in der Teamwertung nur wenig an Boden. Außerdem sorgten Jamie Green (Platz 7) und Timo Schieder (Platz 9) am Samstag für Audi-Punkte, am Sontag fuhren zudem Nico Müller und Adrien Tambay (Platz 7 und 8) unter die Top-Ten.
Herstellerwertung nach zwölf Rennen: 1. BMW, 436; 2. Audi, 390 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 386 Punkte
Teamwertung nach zwölf Rennen: 1. BMW Team RMG, 178 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 170 Punkte; 3. BMW Team RBM, 142 Punkte

Nürburgring: In der Eifel verlor Audi im Vergleich zu BMW in beiden Wertungen weiter an Boden. Am Samstag sorgten Jamie Green und Edoardo Mortara mit den Plätzen drei und vier für die einzigen Audi-Zähler. Am Sonntag trumpfte Mortara groß auf, feierte seinen dritten Saisonsieg. Außerdem besserten Mattias Ekström und Nico Müller besserten mit den Plätzen vier und fünf das Audi-Konto auf. „Der tolle Rennsonntag kompensiert den für uns etwas enttäuschenden Samstag. Wir tun uns nach wie vor im Qualifying schwer, in der einen entscheidenden Runde das volle Potenzial des Reifens abzurufen. Das ist ein Nachteil. Aber im Rennen haben wir dadurch einen Vorteil, weil wir mit unserem Audi RS 5 DTM länger und konstanter fahren können als unsere Wettbewerber“, resümierte Dieter Gass.
Herstellerwertung nach 14 Rennen: 1. BMW, 521 Punkte; 2. Audi, 464 Punkte; 3. Mercedes-AMG, 429 Punkte
Teamwertung nach 14 Rennen: 1. BMW Team RMG, 228 Punkte; 2. Audi Sport Team Abt Sportsline, 219 Punkte; 3. BMW Team RBM, 169 Punkte

Budapest: Der Ausflug in die ungarische Hauptstadt wird den Ingolstädtern in guter Erinnerung bleiben. Von 196 Punkten, die ein Hersteller an einem Rennwochenende maximal gewinnen kann, holten die Audi-Piloten auf dem Hungaroring 145. Nach dem historischen Qualifying-Ergebnis – alle acht Audi standen am Samstag in den ersten vier Startreihen – belegten Edoardo Mortara, Jamie Green, Miguel Molina, Mike Rockenfeller, Nico Müller und Adrien Tambay die Plätze eins bis sechs, Timo Scheider wurde Neunter. Am Sonntag betrieb BMW Schadensbegrenzung, konnte jedoch nicht verhindern, dass Mattias Ekström und Tambay einen Audi-Doppelsieg feierten. Timo Scheider (Platz 6) und Mike Rockenfeller (Platz 8) fuhren ebenfalls in die Punkte. Nach einem dominanten Wochenende stürmte Audi in beiden Wertungen an die Spitze.
Herstellerwertung nach 16 Rennen: 1. Audi, 609 Punkte; 2. BMW, 572 Punkte;  3. Mercedes-AMG, 435 Punkte
Teamwertung nach 16 Rennen: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 269 Punkte; 2. BMW Team RMG, 244 Punkte; 3. BMW Team RBM, 187 Punkte

Hockenheim-Finale: Beim Finale ließen sich die Audi-Piloten die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, konnten in beiden Wertungen ihren Vorsprung sogar noch ein wenig ausbauen. Das tröstete ein wenig über den hauchdünn verpassten Fahrertitel hinweg. Edoardo Mortara kämpfte wie ein Löwe, gewann nach Platz drei am Samstag das Sonntagsrennen. Miguel Molina siegte am Samstag, einem Rennen, in dem auch Mike Rockenfeller (Platz 5), René Rast (Platz 6) und Jamie Green als Achter in die Punkte fuhren. Ein Resultat, welches Green am Sonntag ebenfalls erreichte. „Auch wenn wir den Fahrertitel so knapp verpasst haben, war es insgesamt eine starke DTM-Saison für Audi“, so die abschließende Bilanz von Dieter Gass. „Wir hatten das stärkste Paket und zwei der drei möglichen Titel gewonnen.“
Herstellerwertung zum Saisonende: 1. Audi, 700 Punkte; 2. BMW, 647 Punkte;  3. Mercedes-AMG, 471 Punkte
Teamwertung zum Saisonende: 1. Audi Sport Team Abt Sportsline, 319 Punkte; 2. BMW Team RMG, 290 Punkte; 3. BMW Team RBM, 203 Punkte

 

 

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