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2016-11-21 13:15:00

Da Costa und Rosenqvist jubeln – Mortara und Müller im Pech

  • António Félix da Costa
  • Felix Rosenqvist
  • Edoardo Mortara

Für die fünf nach China gereisten DTM-Piloten, verlief der Macau Grand Prix 2016 extrem unterschiedlich. Während Edoardo Mortara und Nico Müller im Feld der GT-Boliden wiederholt heftige Bekanntschaft mit den Streckenbegrenzungen des engen Stadtkurses machten und enttäuscht, aber glücklicherweise unverletzt die Heimreise an traten, mischten António Félix da Costa, Felix Rosenqvist und Daniel Juncadella hingegen das Feld der Formel-3-Piloten gehörig auf. Félix da Costa holte vor Felix Rosenqvist den prestigeträchtigen Sieg auf dem Guia Circuit. Juncadella kam auf dem achten Rang ins Ziel.

Formel 3 World Cup
Für Félix da Costa war es der zweite Sieg in Macau. Der Portugiese durfte bereits 2012 einen Erfolg im Formel-3-Auto bejubeln. Dass er diesen nun wiederholen konnte, kam recht überraschend. Schließlich wurde ihm die Möglichkeit eines Starts erst wenige Tage zuvor angeboten. Félix da Costa sagte zu und war von Beginn an unter den Schnellsten Piloten. Nach dem Sieg im Qualirennen am Samstag duellierte er sich im Hauptrennen zunächst mit den jungen Talenten Callum Ilott und Sergio Sete Camara, letztere übernahm kurz nach dem Start sogar die zwischenzeitliche Führung.

Nach einem Safetycar-Einsatz schlug der Portugiese dann aber zurück. Beim Re-Start nutze der den Windschatten, eroberte sich die Führung von Sette Camara, vergrößerte den Abstand und siegte. „Ich hatte eine schwierige Saison. In den letzten Monaten lief es in meinen letzten DTM-Rennen jedoch besser. Super, das ich hier zum Schluss gewinnen konnte.“

Rosenqvist war vom sechsten Platz ins Rennen gestartet und setzt in der Folge alles auf eine Karte. Der Schwede attackierte bei jeder Gelegenheit und kassierte wenige Runden vor dem Ende Sette Camara für Platz zwei. „Ein Mega-Ergebnis, wenn man bedenkt, wo wir angefangen haben“, sagte Rosenqvist. „Ich habe am Ende Gas gegeben wie Hölle, aber es hat nicht ganz gereicht.“ Hinter Rosenqvist hatte Daniel Juncadella das Rennen von Rang sieben aufgenommen und überquerte die Ziellinie letztlich auf Platz acht.

GT World Cup
„Schon hart, dass ich mir bei meiner Premiere in Macau das Finale als Zuschauer ansehen muss“, postete Nico Müller auf seiner Facebook-Seite. Müller touchierte im Quali-Rennen am Samstag kurz nach dem Start die Streckenbegrenzung, beschädigte sein Fahrzeug und verlor aus diesem Grunde in der darauffolgenden Runde die Kontrolle über seinen Audi. Ein heftiger Einschlag war die Folge, der das Fahrzeug so schwer in Mitleidenschaft zog, dass an einen Start am Sonntag nicht mehr zu denken war.

Auch für Mortara begann das Quali-Rennen denkbar schlecht. Er drehte sich an Position zwei liegenden in der ersten Kurve des Renens und hatte dabei Glück, dass alle Mitkonkurrenten ausweichen konnten. Das Rennen war natürlich gelaufen, Mortara ging als 13. in das Hauptrennen am Sonntag. Da dieses nur vier Runden dauerte, war eine Aufholjagd nicht möglich. Nach heftigen Unfall von Laurens Vanthoor sahen sich die Verantwortlichen zum Abbruch gezwungen. Der verunfallte aber unverletzte Vanthoor wurde vor Kevin Estre und Maro Engel zum Sieger erklärt.

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