DTM-Saison 2016: Statistische Nachlese | DTM.com | Die offizielle Webseite

Sprache

Suche

2016-10-21 07:45:00

DTM-Saison 2016: Statistische Nachlese

  • Die meisten Plätze machte in den 18 Rennen Martin Tomczyk gut
  • Die meisten Führungsrunden drehte Edoardo Mortara
  • Der beste Rookie der Saison ist René Rast
  • Am häufigsten musste Christian Vietoris in der Saison 2016 die Box ansteuern

Das neunte Rennwochenende ist Geschichte und damit die DTM-Saison 2016. Auf dem Hockenheimring fielen alle Entscheidungen erst im dramatischen Finale am Sonntag: Marco Wittmann sicherte sich mit vier Punkten Vorsprung den Titel, Audi gewann die Hersteller- und die Teamwertung (Audi Abt Sportsline). DTM.com wirft einen Blick auf die Ereignisse der DTM-Saison 2016 zurück. In unserer statistischen Nachlese spielen unter anderem Führungsrunden und –kilometer, Pole-Positions aufgeholte Plätze und natürlich Siege eine Rolle.

Die meisten Pole-Positions der Saison holte Marco Wittmann (BMW): Ein kleiner Fingerzeig, warum Wittmann sich nach 18 Rennen zum Champion krönte. Dreimal durfte er von ganz vorne beginnen (Spielberg, Samstag/Moskau, Sonntag/Nürburgring, Samstag), dreimal nutze er seine Startposition zum Sieg. Auf den weiteren Plätzen dieser Statistik folgen Lucas Auer, Edoardo Mortara, António Félix da Costa und Jamie Green mit jeweils zwei Pole-Positions. Félix da Costa holte seine jeweiligen Bestzeiten beim Finale in Hockenheim – eine Doppel-Pole war noch keinem Piloten zuvor gelungen. Theoretisch wäre Auer dieses Kunststück bereits am Nürburgring geglückt, wo er in beiden Qualifyings die Bestzeit setzte. Doch eine Strafe verhinderte in der Eifel den Start von ganz vorne. Aufgrund dreier Verwarnungen musste Auer am Samstag vom fünften Platz das Rennen aufnehmen.

Die meisten Plätze machte in den 18 Rennen Martin Tomczyk (BMW) gut: Wenn man den jeweiligen Startplatz mit der Position im Ziel vergleicht, macht dem Rosenheimer keiner etwas vor. Satte 71 Plätze machte er in dieser Saison gut. Umso enttäuschender ist seine Ausbeute. Fünfmal fuhr er in die Punkte, sammelte 16 Zähler und belegt damit den 21. Platz in der Fahrerwertung. Auf Platz zwei dieser Statistik steht Paul Di Resta. Er machte insgesamt 36 Plätze in diesem Jahr gut und konnte wesentlich mehr Kapital aus seinen Aufholjagden schlagen. Der Schotte sammelte 116 Punkte (Platz sechs in der Fahrerwertung). Mit 34 gutgemachten Plätzen steht Maxime Martin auf Rang drei dieser Statistik. Der Belgier hat am Ende des Jahres 90 Punkte auf der Habenseite (Platz acht in der Fahrerwertung).

Am häufigsten musste Christian Vietoris (Mercedes-AMG) in der Saison 2016 die Box ansteuern: 15-mal bog der Gönnersdorfer von der Strecke ab und führt diese Negativstatistik an. Denn erfasst sind in dieser Wertung nicht nur die obligatorischen Stopps der Sonntagsrennen, sondern auch Drive-Through-Strafen, unplanmäßige Stopps und vorzeitiges Ausscheiden in der Box. Auf den weiteren Plätzen dieser Statistik stehen Jamie Green, Robert Wickens und Adrien Tambay mit jeweils 13 Boxenstopps.

Die meisten Führungsrunden drehte Edoardo Mortara (Audi): Mit deutlichem Abstand führt Wittmanns ärgster Titel-Rivale diese Wertung an. 136-mal überquerte er an der Spitze des Feldes die Start-Ziel-Linie und sammelte so natürlich auch die meisten Führungskilometer (529). Der Champion hat in beiden Statistiken deutlich das Nachsehen. Wittmann drehte 86 Runden (341 Kilometer) an der Spitze des Feldes. Mattias Ekström kam – trotz seiner Abwesenheit beim Finale - insgesamt auf 67 Führungsrunden (280 Kilometer) und belegt in dieser Statistik den dritten Rang.

Der beste Rookie der Saison ist René Rast (Audi): Mit Rast, Esteban Ocon und Felix Rosenqvist gaben drei Fahrer im Jahr 2016 ihr DTM-Debüt. Dass ausgerechnet Rast diesen Dreikampf für sich entscheidet, ist bemerkenswert. Schließlich absolvierte er lediglich drei Rennen. In Zandvoort fungierte er am Sonntag – völlig unvorbereitet reiste er in der Nacht an - als Ersatzmann für den verletzten Adrien Tambay, beim Finale vertrat er Mattias Ekström. Dort fuhr er am Samstag auf Platz sechs, sammelte acht Punkte und somit mehr Felix Rosenqvist (fünf Punkte) in acht und Esteban Ocon (zwei Punkte) in zehn Rennen.

Die meisten Top-Drei-Platzierungen erkämpfte sich Edoardo Mortara (Audi): Achtmal durfte der Italo-Schweizer 2016 auf dem Podium feiern, stand dabei fünfmal auf der obersten Stufe, was ebenfalls von keinem anderen Piloten zu toppen war. Marco Wittmann (drei Siege) und Jamie Green (ein Sieg) durften jeweils sechsmal Champagner versprühen, Robert Wickens durfte an fünf Siegerehrungen teilnehmen (zwei Siege).

Die Werte aller Fahrer findet ihr in unserer Saisonstatistik 2016.

Einen tieferen Einblick geben unsere statistischen Nachlesen zu den neun Rennwochenenden des Jahres 2016:

Auftakt: Statistische Nachlese – Teil 1
Auftakt: Statistische Nachlese – Teil 2

Spielberg: Statistische Nachlese – Teil 1
Spielberg: Statistische Nachlese – Teil 2

Lausitzring: Statistische Nachlese – Teil 1
Lausitzring: Statistische Nachlese – Teil 2

Norisring: Statistische Nachlese – Teil 1
Norisring: Statistische Nachlese – Teil 2

Zandvoort: Statistische Nachlese – Teil 1
Zandvoort: Statistische Nachlese – Teil 2

Moscow Raceway: Statistische Nachlese – Teil 1
Moscow Raceway: Statistische Nachlese – Teil 2

Nürburgring: Statistische Nachlese – Teil 1
Nürburgring: Statistische Nachlese – Teil 2

Hungaroring: Statistische Nachlese – Teil 1
Hungaroring: Statistische Nachlese – Teil 2

Finale in Hockenheim: Statistische Nachlese

DTM Tippspiel

DTM Facebook

DTM Fahrer

User menu