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2016-12-06 09:00:00

Winterpause – letzter DTM-Test in 2016 beendet

  • Der 2017er-Testträger von BMW.
  • Der 2017er-Testträger von Mercedes-AMG.
  • Die Piloten des Young-Driver-Tests absolvierten ihre Runden in den 2016er-Modellen - wie dem BMW M4 DTM.

Die DTM-Autos der vergangenen Saison und die 2017er-Testträger haben ihren Dienst für das Jahr 2016 beendet. Im Spanischen Jerez absolvierten die Hersteller Audi, BMW und Mercedes-AMG vom 26. November bis 2. Dezember einen letzten Test vor der Winterpause. Dabei standen nicht nur die technischen Neuentwicklungen für die kommende Saison im Mittelpunkt. Unter wechselhaften Bedingungen durften sich auch Motorsportler aus anderen Rennserien beim Young-Driver-Test beweisen. Während regnerisches Wetter das Entwicklungsprogramm der drei DTM-Hersteller teilweise behinderte, kamen die ‚Young-Driver’ in den Genuss, die DTM-Boliden unter nassen und trockenen Bedingungen kennenlernen zu dürfen.

So wie der Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Loïc Duval. Der Franzose spulte gemeinsam mit Nyck de Vries, Kelvin van der Linde und Dion von Moltke im 2016er-Audi RS 5 DTM insgesamt 2.387 Kilometer ab. Im BMW M4 DTM begaben sich derweil Ricky Collard, Joel Eriksson und John Edwards auf den spanischen Kurs. „Es war eine fantastische Erfahrung - ich liebe einfach den Klang des BMW M4 DTM. Das Auto hat mehr Downforce, als ich es aus der Britischen Formel 3 gewohnt bin, zudem ist es viel komplexer als alle Autos, die ich bisher gefahren bin“, schwärmte der 20-jährige Collard.

Bei Mercedes-AMG durften Maro Engel und Maximilian Günther im DTM-Cockpit Platz nehmen. „Das waren zwei richtig coole Tage in diesem Mega-Auto. Jedes Mal, wenn ich aus dem Wagen ausgestiegen bin, hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht“, berichtet Günther, der erstmals einen Mercedes-AMG C63 DTM steuerte. Das galt auch für Edoardo Mortara, der in Jerez seinen Einstand im neuen Team gab. Der Italo-Schweizer setzte die Referenzzeiten und hat sich nach seinem Wechsel von Audi zu den Stuttgartern bereits gut eingelebt: „Natürlich ist es ein neues Umfeld für mich. Ich bin aber sehr glücklich, dass ich noch dieses Jahr meine ersten Runden im Mercedes-AMG C63 DTM absolvieren durfte. Ich habe mich sofort wie zuhause gefühlt und merke, dass die Teammitglieder alles unternehmen, damit ich mich wohl fühle.“

Für die Entwicklungsarbeit waren jedoch andere Piloten zuständig. Robert Wickens und Gary Paffett (beide Mercedes-AMG), Bruno Spengler und Augusto Farfus (beide BMW) sowie Jamie Green und Mattias Ekström (beide Audi) sammelten auf ihren unzähligen Runden wichtige Daten für die kommende Saison. "Im Großen und Ganzen bin ich mit den bisherigen Tests für die Saison 2017 sehr zufrieden. Unser Fokus lag dabei auf der Arbeit mit den neuen Hankook-Reifen sowie dem Fahrwerk. Wir haben viele Kilometer und Erfahrungen gesammelt und werden für die kommenden Tests noch an einigen Stellschrauben drehen. Wo wir aber im Vergleich zum Wettbewerb stehen, wissen wir natürlich aufgrund der neuen Homologation im kommenden Jahr noch nicht", resümiert Audi-DTM-Leiter Dieter Gass.

Nun haben die Ingenieure der Hersteller viel Zeit, um die gewonnen Erkenntnisse in den heimischen Garagen zu nutzen und die Fahrzeuge für die Saison 2017 auf den richtigen Weg zu bringen. Eine Arbeit, die Mitte Februar in Portimão erneut auf den Prüfstand gestellt wird. In Portugal werden die ersten Tests des Jahres 2017 stattfinden und gleichzeitig die heiße Phase in der Vorbereitung auf die kommende Saison eröffnen.

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