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2018-04-16 11:00:00

Alles wieder auf Anfang

Alles wieder auf Anfang

Drei Teamchefs, eine Meinung. Dieter Gass, Jens Marquardt und Ulrich Fritz erwarten eine gleichermaßen aufregende, attraktive und abwechslungsreiche DTM-Saison im Jahre 2018. Weniger Abtrieb, mehr Konkurrenzkampf. Auf diesen gemeinsamen Nenner kam das Trio bei einem Pressegespräch zum Auftakt der Testtage auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg.

„Ich rechne damit, dass das Feld aufgrund der Aerodynamik-Änderungen und dem Wegfall der Performance-Gewichte noch ausgeglichener sein wird. Es wird viele wechselnde Sieger und wechselnde Marken an der Spitze geben. Wir werden einen interessanten, unglaublich harten, sportlichen Wettkampf erleben“, sagt Dieter Gass, der mit Audi im vergangenen Jahr alle drei Titel gewann: die Fahrer-, Marken- und Teamwertung. Gass begrüßt vor allem auch die Rückkehr ins englische Brands Hatch, wo die DTM in dieser Saison zum ersten Mal auf dem langen Grand-Prix-Kurs fahren wird. „Die DTM ist eine erwachsene Rennserie und sie sollte auf erwachsenen Rennstrecken fahren.“

Während die Herren der Ringe das Triple wiederholen möchten, holte BMW nach dem Wiedereinstieg im Jahre 2012 zum ersten Mal keinen Titel. „Umso motivierter sind wir in diesem Jahr. Das Ziel ist einfach zu benennen: Es gibt drei Titel zu gewinnen in der DTM. Die streben wir alle an. Wir haben eine sehr gute Mischung im Kader. Mit Philipp Eng und Joel Eriksson haben wir frisches Blut dazubekommen. Wir werden voll angreifen“, kündigt BMW-Boss Jens Marquardt an, der mit seinen rivalisierenden Kollegen eine übereinstimmende Auffassung hat. „Die neuen Regeln und die neuen Autos sind ein Reset für alle. Mit einem Reset sind wir bisher immer gut zurechtgekommen. Ich denke, mit dem Gesamtpaket werden wir ein superenges Feld haben und den Zuschauern fahrerorientierten Rennsport bieten. Vom Reglement her haben wir alles dafür getan. Hoffentlich haben wir die richtigen Zutaten an Bord, damit wir in allen drei Meisterschaften vorne mitmischen können.“

Ein wenig Wehmut kommt hingegen bei Ulrich Fritz auf. Mercedes-AMG steigt nach dieser Saison aus. Für den DTM-Sportchef der Sternfahrer lautet das Motto: Jetzt erst recht. „Eine lange Historie, 30 Jahre in der DTM, geht für Mercedes zu Ende. Wir wollen zum Schluss nochmal zeigen, was wir können, bevor wir die Plattform verlassen. Mit einem guten Ergebnis, idealerweise mit ein paar Titeln, wollen wir uns verabschieden. Dazu muss aber alles passen, nur dann wirst du Meister. Die DTM ist kein Spaziergang. Es ist jedes Jahr ein enger Kampf. Die Änderungen gehen alle in die richtige Richtung, um dem Fan spannenden Motorsport zu bieten. Die DTM hat das Zeug für eine tolle Saison 2018.“ Infolgedessen hätte Fritz auch gegen beinhart geführte teaminterne Duelle nichts einzuwenden: „Die Fahrer sollen in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt werden. Die Jungs sollen zeigen, was sie auf der Strecke können. Sie sollen sich nicht gegenseitig in die Kiste fahren. Aber, es darf auch innerhalb der Marke durchaus den einen oder anderen Zweikampf geben. So lange das im fairen Bereich bleibt.“

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